Ganz klar schuldig!

Juni 30, 2011 § 8 Kommentare

Ohne Kommentar…

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A Million Little Pictures #3

Juni 28, 2011 § 6 Kommentare

Heute gibts dann endlich den dritten Teil der Fotos für ‚A Million Little Pictures‚. Hier und hier die bisherigen Fotos.

Johannisbeerkuchen für die Massen

Juni 26, 2011 § 4 Kommentare

Danke, Fräulein Text, für den Rezeptvorschlag für das heutige Sonntagssüß. Beziehungsweise gestrige: Ein Blech Ribiselkuchen mit Baiser war auf der gestrigen Geburtstagsparty aber sowas von schnell weg. Und weil auch vorher alles schnellschnell gehen musste – Kuchen aus dem Ofen, rein ins Auto, ab auf die blaue Dachterrasse – auch nur ein schnellesHandyfoto (danke, Simone!). Man sieht: Es hat geschmeckt. Die Kürze der Nacht erkläre die Kürze des Eintrags… Mehr Sonntagssüßes gibts heute bei Julie von mat & mi.

Was mach ich nur…

Juni 24, 2011 § 10 Kommentare

 

… mit der Zucchini- und Johannisbeerschwemme, die mich gerade heimsucht? Nicht, dass ich mich ärgern würde… Die Nachbarn sind bei den Johannisbeeren pflückunwillig. Ist mir völlig unverständlich… Und den Vögeln will ich das Feld nicht kampflos überlassen – nicht ganz, jedenfalls. Heut Abend gibts dann erstmal Quark mit Johannisbeeren als Nachtisch.

Zucchini gibt der Garten auch her, wie schön. Ich liebe Zucchinipfanne mit Feta und Kräutern. Was macht Ihr denn so mit Zucchini? Und Johannisbeeren?

 

 

 

 

 

 

Mittwochs mit… Sybille Wiescholek

Juni 22, 2011 § 2 Kommentare

Heute gibt es eine kleine Premiere. Ich möchte eine Reihe starten, in der ich Euch in unregelmäßigen Abständen Künstler vorstelle, die mich beeindrucken. Deren Werke ich eben ‚Kompromisslos toll‘ finde. Wenn möglich, werde ich auch Gespräche führen, und Ihr habt dann hier die Gelegenheit, die Antworten zu lesen.

Heute starte ich ‚Mittwochs mit…‘ mit Sybille Wiescholek von der Künstlergruppe Kurzwarenzentrale. Viel Freude beim Lesen und Schauen wünsche ich Euch!

Hallo Sybille. Ich freue mich sehr darüber, dass Du Dich bereit erklärt hast, für Kompromisslos toll ein paar Fragen zu beantworten! Kannst Du Dich bitte kurz vorstellen, damit die Leser wissen, mit wem sie es zu tun haben?

Sybille: Mein Name ist Sybille Wiescholek. Ich bin23 Jahre alt. Im Moment studiere ich an der Universität Paderborn Textilgestaltung und Deutsch. Zudem bin ich Mitglied der Künstlergruppe Kurzwaren Zentrale, um deren Ausstellung es in diesem Beitrag geht.

Heute wird in der Städtischen Galerie in Paderborn die Ausstellung KurzwarenZentrale eröffnet, in der viele Deiner Arbeiten gezeigt werden. Herzlichen Glückwunsch dazu! Was werden wir dort zu sehen bekommen?

Sybille: Ihr werde viele künstlerische Arbeiten unserer Künstlergruppe, bestehend aus Daniela Bergschneider, Christina Wernke und mir,  zu sehen bekommen, welche sich mit Themen wie Muster, Fleisch und Körper, Netzwerke und Technik beschäftigen. Grob gesagt stellen wir zu den oben genannten Themen Installationen, Performances, Zeichnungen, Drucke und Kleidobjekte aus.

Die erste Deiner Arbeiten, die ich gesehen habe, war ‚Musterkleider‘. Du variierst dabei das ‚Kleine Schwarze‘. Kannst Du uns ein bisschen darüber erzählen?

Sybille: Ja, in dieser Arbeit variiere ich einmal das kleine Schwarze, aber auch das klassische Etuikleid, das oft auch in schwarz daher kommt. Die Arbeit ‚Musterkleider‘ umfasst sechs aus verschiedenen Stoffen mit verschiedenen Mustern genähte Etuikleider. Eines der Kleider ist klassisch schwarz, die anderen durch ihre Muster bunt, wild und eher ungewöhnlich. Manche ähneln auch ein bisschen den gemusterten Kittelschürzen, die wir vielleicht noch von unserer Oma kennen. Durch diese extremen Muster, die ich in Verbindung mit dem eigentlich relativ schlichten Etuikleid setzte, will ich zuerst auf die Assoziationen, Vorstellungen, Meinung, die viele mit dieser Kleidform verbinden aufmerksam machen. Die Wahrnehmung der BetrachterInnen diesbezüglich schärfen. Sie dazu anregen über Kleidkonventionen nachzudenken. Weiterhin will ich aber auch mit diesem klassischen Muster des Etuikleids brechen und verschiebe es in einen wilderen, bunteren Kontext.

Die sechs 'Musterkleider', 2010

Die 'Musterkleider' aus einer anderen Perspektive

Was fasziniert Dich an Mustern?

Sybille: Mhhhh, was fasziniert mich an Mustern? Sie sind einfach überall! Unser ganzes Leben ist irgendwie gemustert, geordnet, geregelt. Ob wir unser Verhalten, unsere Beziehungen, unsere Rollen, unsere Kleidung oder eben auch Stoffmuster, Rapporte, etc. betrachten, überall finden wir Muster. Mir macht es Spaß Muster herauszupicken und sie dann künstlerisch zu untersuchen, zu analysieren, zu hinterfragen und sie schließlich in andere Kontexte zu setzten. Mir macht es auch Spaß eigene Muster zu entwerfen, in denen sich z.B. Verhaltensmuster widerspiegeln, wie beispielswiese in meiner Arbeit „Gesprächsmuster“.

'Gesprächsmuster', Siebdruck auf Stoff, 2009

Besonders schön finde ich Deine Arbeiten, die sich mit Netzwerken und Vernetzung beschäftigen. Was hat es damit auf sich? Wie stellst Du den Bezug zur Vernetzung online her? Das finde ich gerade in Bezug auf die Blogger-Community besonders spannend…

Sybille: „Netzwerke“ und „Vernetzt“ sind eigentlich aus meiner Arbeit „Gesprächsmuster“ entstanden, in der ich ganz konkret Kommunikation in einem Netzwerk bzw. in vielen Netzwerken thematisiere. Es sind nicht nur die sozialen Netzwerke im Internet, wie Facebook oder StudiVZ, die mich interessieren, sondern auch das was dahinter steckt, eine wahnsinnig komplexe Vernetzung auf technischer und elektronischer Ebene. Die Arbeit „Vernetzt“ bespricht dann wieder explizit das soziale Netzwerk. Zwei Personen tragen Kleidung, auf die verbundene Punkte und Linien gedruckt sind. Diese beiden Personen sind wiederum durch Fäden verbunden. Die zwischen den Personen gespannten Fäden ziehen deutlich an ihrer Kleidung. Damit will ich aufzeigen, was für Zwängen und Verpflichtungen, hier auch wieder Mustern, wir uns zum Teil unterziehen, nur um dazuzugehören, einen Platz im Netzwerk zu haben. Dabei will ich nicht sagen, dass soziale Netzwerke schlecht sind oder so ähnlich. Jeder Mensch bildet soziale Systeme, in denen er sich bewegt und die er zum Überleben braucht. Vielleicht möchte ich mit dieser Arbeit eher ein Bewusstsein dafür schaffen, das es diese sozialen Systeme oder Netzwerke gibt und jedes unterschiedliche Erwartungen an die einzelne Person stellt.

'Vernetzt', Siebdruck auf Stoff, 2010

Jetzt erzähl uns doch bitte noch, wie es dazu gekommen ist, dass Du überhaupt Textil studierst, Dich mit Stoff und Stoffen beschäftigst…

Sybille: Mit textilen Stoffen beschäftigte ich mich als Kind schon immer ganz gerne. Ich kann mich noch gut an eine Situation erinnern, in der ich meiner Oma ganz gespannt beim Nähen an der Nähmaschine zuschaute. Sie war gerade dabei ein Sommerkleid für mich zu nähen, welches später übrigens mein Lieblingskleid wurde und auch sehr gemustert war. Ich wollte natürlich auch sofort nähen. Einige „Designer-“ Handtaschen, gestrickt und gehäkelte Objekte sowie massig Kleidung für meine Puppen und Kuscheltiere später, bin ich noch immer von dem Textilen begeistert. Eher durch Zufall stieß ich  darauf, dass an der Uni Paderborn Textil studiert werden kann und sofort hatte das Fach eine weitere Studentin.

30.000.000 Ohm, handgewebt aus Polyester und Widerständen, 2011

Dann danke ich Dir, Sybille, ganz herzlich für das Gespräch! Mich und wahrscheinlich auch die Leser würde jetzt noch interessieren, wo und wie lange man Deine Werke noch sehen kann!

Sybille: Ich bedanke mich auch ganz herzlich bei dir für die Fragen und den Beitrag auf deinem Blog.

An dieser Stelle ganz wichtig: Heute (22.06.2011) findet die Eröffnung um 19.00 Uhr in den Räumen des Paderborner Kunstvereins statt (Am Abdinghof 11, 33098 Paderborn). Alle sind natürlich herzlich dazu eingeladen!

Ansonsten läuft die Ausstellung vom 23.06. bis zum 10.07. und ist immer dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Wunderbar. Dann wünsche ich Dir eine gute Ausstellung und weiterhin viel Erfolg!

{alle Fotos: Sybille Wiescholek}

A Million Little Pictures #2

Juni 20, 2011 Kommentare deaktiviert für A Million Little Pictures #2

Hier und hier weitere Infos, #1 hier.

Wer braucht denn bitte Kuchen, wenn man Streusel haben kann?

Juni 19, 2011 § 7 Kommentare

Die Briten haben es einfach drauf. Jedenfalls, wenn es um Crumble geht, unterzeichne ich das ungefragt. Auf das Wesentliche reduziert. Denn ganz ehrlich: Wer braucht den Boden, wenn er Obstbelag und Streusel einfach so haben kann. Man kann es natürlich auch einfach ‚Backen für Faule‘ nennen.

Johannisbeeren, Erdbeeren, Apfel. Schlicht und ergreifend. Wie auch immer, es hat köstlich geschmeckt, das heutige Sonntagssüß. Mehr gibts heute bei lingonsmak.

 

 

Wo bin ich?

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