Goldenes Glückspaket zum Wochenende

September 30, 2011 § 4 Kommentare

Was mich dieses Wochenende glücklich macht:

Der bunte Gartenstrauß auf dem Tisch.

Einfache Zimtschnecken zum Frühstück mit dem Hefeteigrest im Kühlschrank. Oooh lecker.

Ein Picknick mit vielen Freunden am Samstag. Mit diesem Möhrensalat. Und Rhabarberschorle. Und dem, was die anderen zaubern. Spannend!

Chebureki auf dem Flohmarkt essen. Frisch, lecker, heiß…

Goldenes Papier, ein Spontankauf beim Asialaden meines Vertrauens. Siehe unten! Am Wochenende überlegen, was ich damit tun könnte. Vermutlichst etwas für die nächste ISSUE.

Lesen, erfreuen, inspirieren. Hier und hier.

Hoch hinaus wollen im Kletterpark. Mal sehen WIE hoch…

Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Mehr Glückspakete gibts bei Steffi und Okka

 

 

 

 

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Fast Food? Ja, bitte. Bitte jetzt gleich!

September 29, 2011 § 12 Kommentare

Ich bin verliebt. Sehr verliebt. In ein – ja, in ein Buch. Ein Kochbuch, genauer gesagt. Ich lese morgens drin (jetzt), mittags vor dem Essen, abends nach dem Essen. Zwischendurch, wenn fünf Minuten Zeit sind.

Das Buch, von dem ich rede, ist Leon – Natürlich Fast Food. Verfasst wurde es von Henry Dimbleby und John Vincent, den Besitzern der Leon Restaurants in London (ich will sofort nach England!!!). Schaut Euch die Website an, dann bekommt Ihr einen Eindruck des Buchs. Es ist einfach nur – seufz. Es ist unglaublich inspirierend, alltagstauglich, alltagstauglich, alltagstauglich, wunderschön gestaltet, sehr persönlich (Familienfotos aus den 70ern! Reisegeschichten á la „dieses Rezept entdeckte Hattie, als sie 1975 in Indien bei…“).

Zugegeben: Einige der Rezepte hätte ich nicht benötigt. Ich bin keine Kochanfängerin und weiß, wie ich ein schnelles, gesundes Abendessen kochen kann. Einige der Rezepte hingegen brauche ich sehr dringend. Und nicht nur ich. Auf jeder zweiten Seite höre ich mich innerlich „Hach!“ und „Au ja!“ und „Könnte ich nicht morgen Zwiebelmarmelade kochen…?“ jubilieren und sehe mich mit einem breiten Grinsen in der Küche auf und ab hüpfen. Wie gesagt: Inspirierend, Vorsicht!

Ganz neu ist das Buch nicht mehr, die deutsche Ausgabe gibt es seit März. Ich hatte bis jetzt noch nichts davon gehört und bin beim Stöbern im Buchladen darauf gestoßen. (Bekenntnis: Nein, das stimmt nicht. Es war, als ich den Geschmacksthesaurus auf Empfehlung von Julie bestellte. Ähem. Bei so viel Lobpreis kann ich nicht daran vorbei.)

Wer also von Euch mehr Rezepte für leckeres Essen mit unter 20 Minuten Zubereitungszeit braucht: Hier findet Ihr sie. Wer ein bisschen Mut braucht, um Rezepte mit langer Garzeit (fünf Stunden, zwölf Stunden) und kurzer Zubereitungszeit braucht: Die findet Ihr hier auch. Wer einfach nur eine bunte Bilderexplosion zwischen 70er Jahre-Farben, Pinnwand und Familienalbum braucht: Ihr seid richtig. Wer schon immer mal Salami selbst machen wollte, aber nicht wusste, wie – auch richtig! Denn es geht nicht um ein schnelles Sattwerden, sondern um Genuss. Genuss im Alltag und um den Stups, den man vielleicht doch braucht, um einen ganzen Nachmittag mit Salamiherstellung zu verbringen. Hab ich wirklich die Zeit dafür, lohnt sich das? Nimm Dir die Zeit. Es lohnt sich. Auf jeden Fall.

Küchenangelegenheiten, neu geordnet.

September 27, 2011 § 8 Kommentare

Stiefmütterlich behandelt haben wir es, das Küchenregal. Schwerst vernachlässigt. Mit ein paar Änderungen hier und da ist es wesentlich aufgeräumter und präsentiert es nun ein paar meiner Vasen. Das Gewürzchaos ist in den Aludosen unten verschwunden. Das Radio kommt zur Geltung, und das Bärenbild hat endlich einen Platz, an dem man es auch schön sehen kann… Ich bin zufrieden! Leider war das Licht heute morgen nicht mein Freund. Aber das Wesentliche wird sichtbar, denke ich!

Welche von den Vasen mögt Ihr am Liebsten? Ich bin da immer schwer hin und her gerissen. Ich mag Blumen in Glasvasen, die längliche mit den Punkten links und die längliche in der Mitte gehören zu meinen Lieblingen. Ich liebe aber auch die bauchige weiße mit den Punkten. Leider sieht man sie auf den Fotos nicht so gut.

 

Verteufeltes Sonntagssüß

September 26, 2011 § 2 Kommentare

Mini-Stückchen Devils Foodcake. Extrem süß, extrem schokoladig, extrem lecker. 

Entschuldigt die Kürze und meine Verspätung – ist viel los hier momentan… Mehr Süßes von gestern gibts dieses Mal bei Fräulein Text.

 

Mittwochs mit… Cath von My Bearded Pigeon

September 21, 2011 § 2 Kommentare

Wie Ihr sicherlich bemerkt habt, habe ich ein Faible für Kissen. Oh ja, ich kann gar nicht genug davon haben. Glücklicherweise kann man die ja relativ einfach ab und zu wechseln. Was würde ich sonst nur tun?
Sehr begeistert haben mich in letzter Zeit die Kissen von Cath Young von My Bearded Pigeon. Ich habe sie für Euch interviewt – das Interview ist auf Englisch.


Hi Cath. First of all, thank you for agreeing to answer some of my questions for Kompromisslos toll. First of all, I am so curious to know: How did you have the idea to print maps on eco-friendly fabric and make cushions of favourite places?


The idea actually came to me when my husband suggested I get a big map of the world and stick stickers onto all the different places I had sold chunkychooky ( my first etsy shop currently on hold) items too….I started thinking about maps, and then fabric and it just went from there. I also knew if I was going to be producing something on mass it would have to be eco friendly- hence the organic cotton. 
I was also looking for some kind of home wares „thing“ for men as I felt there wasn’t much around cushion covers also were easily posted as I only sell the covers not the inserts and that was obviously a huge consideration when  was looking at opening an etsy shop. 


And how developed that idea to that wonderful etsy shop of yours?


I love etsy and love that it is so easy to use, I thought a lot about how to photograph my items, in the end settling for a plain white background. the cushions have only ever been sold on etsy- it didn’t occur to me to do it any other way. 

Do you have a favourite map cushion?


Hmmmmmmm the Antarctica one is a favourite- and my biggest seller by far, I also love the Melbourne one and Mexico
I am sure you have some special stories about places on cushions up in your sleeve. Do your buyers tell you sometimes their stories of the places they want?


People often tell me lovely stories about why they want the map the have ordered… honeymoons, where they met there partner, where they adopted their child from, the hometown they miss and love. I love love love hearing the stories about the places. 


I saw that your wonderful place was featured on etsy some time ago. I am absolutely hooked by the look of your home! And I love your idea of an eco-friendly home, too. Where do you get your inspirations from?


I am inspired by what I can afford! we have just added huge outdoor entertaining area  around the house- about 60 square metres we have wanted to do this for a long time but it was important to us that we used Australian hardwood rather than cheap wood from Indonesia so it took us several years to scrape the money together, it is just finished- no pictures yet, but we love it!!



And maybe you have a eco-friendly idea for me and the readers of Kompromisslos toll… I am always searching for new inspirations!


Just recycle, it really isn’t hard, put a rainwater tank in if you can, consider solar power if you can, don’t use the car as much… all things we know already! Think about what you buy. It is much better to spend a lot of moneyon a good lounge that will last you 10 years than to buy a cheap one and replace it every 2 years- even better recover a vintage one.



Cath, thank you so much for granting us a look behind the scenes of the my bearded pigeon – by the way, where does the name come from?


The name is completeely made up. I just like beards. And pigeons.


I am looking forward to see how you go on with My Bearded Pigeon and your other projects. We’ll sneek in from time to time!

Holzliebe

September 20, 2011 § 12 Kommentare

Möbel aus Holz haben mich schon immer umgeben. Ich bin in einem alten niedersächsischen Bauernhaus aufgewachsen. In jedem Zimmer gab es uralte, verschnörkelte Schränke, die so tief waren wie die Vorstellungskraft reichte und voll mit Kleidung. Wunderbar, um sich zu verstecken. Eine alte Hochzeitstruhe gab es auch. Das war unsere Verkleidungskiste – alternativ natürlich auch ein ein tolles Versteck, wenn die Schränke schon alle besetzt waren.

Irgendein Verwandter (der Onkel meiner Mutter?) wagte sich winters an das Schnitzhandwerk und verbrachte Winterabende damit, wunderschöne, zierliche Beistelltische herzustellen und sie mit Sternmustern zu verzieren. Wie viel Zeit das gekostet haben mag! Er hat sie sich genommen, und er hat geliebt, was er mit seinen Händen erschaffen hat. Das sieht man auf den ersten Blick. Ich bin ihm sehr dankbar, denn in meinem Zimmer in diesem Haus stehen zwei dieser alten Schönheiten und halten Tee, Bücher und Wecker in Stellung.

Vielleicht kommt daher meine Liebe zu Möbeln aus massivem Holz. Ich mag mich mit Dingen umgeben, die „echt“ sind, authentisch, die Geschichte haben. Entweder eine Geschichte, die ich nicht kenne, oder eine, die ich selbst erzählen kann.

Zu unserem neuen Beistelltisch kann ich jedenfalls die Geschichte erzählen. Es ist ein Klotz aus Eiche, und er ist wunderschön geworden. Er ist so dunkel, weil ich ihn nach dem Schleifen mit dunkel gefärbtem Naturöl geölt habe. Einen solchen Klotz zu kaufen, wäre mir nicht in den Sinn gekommen, weil sie einfach sehr teuer sind. Als aber mein Freund T. anrief und mich fragte, ob ich einen Stamm im Sägewerk kaufen möchte, war ich Feuer und Flamme. Er wollte seinem Bruder einen solchen Klotz zum Geburtstag schenken, selbst einen oder zwei haben. Allerdings wollte das Sägewerk nur einen ganzen Stamm hergeben – sie würden ihn uns auch sägen.

Ein Besuch in dem idyllischsten Sägewerk, das ich je in meinem Leben besucht habe, folgte. Es ist unfassbar: Man fährt einen kleinen Sandweg zwischen Hecken entlang. Rechts liegt eine Staudengärtnerei mit den schönsten Pflanzen – so wunderbar angelegt, das man sich in einem verwunschenen Garten wähnt. Das Sägewerk selbst liegt in einer Talsenke am Fluss (natürlich). Über ihm thront ein Herrenhaus in einem verwilderten Garten, über und über mit Rosen bedeckt. Auch der steinerne Torbogen, durch den man zum Sägewerk fährt, ist rosenbewachsen. Ich konnte es kaum glauben.

Einmal dort, haben wir nicht lange gezögert und bei der Wahl zwischen Eiche und Buche uns für den Eichenstamm entschieden. Ein paar Tage später brachte T. mir meinen Klotz vorbei – für den ich grandiose 75 Euro bezahlt habe. Der Klotz sah dann so aus:

Mehrfach mit dem Bandschleifer geschliffen und dann abschließend geölt, ist er zu einer wahren Schönheit geworden. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis – jedoch noch nicht mit seinem Standort. Mal sehen, wohin es ihn dann endgültig verschlagen wird in unserer Wohnung…

 

Essener und Amsterdamer Sonntagssüß

September 18, 2011 § 7 Kommentare

Kindergeburtstagskuchen, Essener Machart. Was für eine Bombe: Quark-Öl-Teig, darauf eine Butter-Zucker-Mandel-Mischung, und nach dem Backen wird das gesamte Bleck mit einer Packung Sahne übergossen. Oder anderthalb. Meine Güte, war das lecker! Gabs gestern Abend, und heute „morgen“.

Und da ich Euch ja die schamlose Wirklichkeit nicht vorenthalten möchte, gibts auch noch ein Bild mit dem anderen Teil meines „Frühstücks“. Ich liebe faule Sonntage. Was ich nicht liebe, sind Abschiedsparties von lieben Freunden. Wir werden Dich alle sehr vermissen…

Und ein kleines holländisches Mitbringsel habe ich heute auch bekommen! Ist die Verpackung des Tees nicht wunderschön? Die komplette Pracht des Sonntagssüßes gibt es heute bei Julie.

Wo bin ich?

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