Filigran. Filigran. Filigran.

März 3, 2011 Kommentare deaktiviert für Filigran. Filigran. Filigran.

Erwähnte ich bereits, dass ich Filigranes liebe? Filigran, filigran, filigran. Je öfter ich das Wort schreibe, desto merkwürdiger sieht es aus. Nun ja, ähm.

„Der Ausdruck Filigran bedeutet wörtlich so viel wie „gekörnter Draht“ (von lat. filum = Faden, Draht; und granum = Korn) und bezeichnet feine Goldschmiedearbeiten aus Metallfäden mit aufgesetzten Metallperlen. Im übertragenen Sinne wird der Begriff auch für jedwede weitere feingliedrige Dekorationsform genutzt.“ So belehrt uns Wikipedia.

Feingliedrige Dekorationsform, aha. Jetzt kommen wir auch langsam zu des Pudels Kern. Eigentlich nämlich geht es in diesem Posting um Scherenschnitte. Langer Anlauf. Ich weiß. Musste sein. Ging nicht anders. Also, Scherenschnitte:

Schon seit geraumer Zeit surfe ich durchs Netz, suche bei Ebay und sonstigen Seiten nach Scherenschnitten. Ich liebe diese oft schwarz-weißen Motive, manchmal Märchen, oft mit Naturmotiven, Tieren… Im Scherenschnitt trifft sich vieles, was ich einfach unglaublich gern mag.

Inspiriert zu dem Artikel heute hat mich das Posting von TwentyTwoAvenue vor einigen Tagen. Ich habe jetzt so viele tolle Scherenschnittkünstler gefunden, dass ich beschlossen habe, den Scherenschnitten eine eigene Kategorie zu geben und in unregelmäßigen Abständen darüber zu bloggen.

Nachdem es ja schon den Eintrag über Rob Ryans tolle Fundraising-Drucke gab, heute der „richtige Start“. Und zwar mit ein paar Bildern von Susanne Schläpfers tollen Scherenschnitten.

Susanne legt ihren Schwerpunkt auf Scherenschnitte mit Motiven aus der Natur. Besonders gut gefallen mir ihre Motive mit Blättern, auch die „Insektensammlung“ finde ich echt großartig!

Ich konnte ihre Scherenschnitte letztes Jahr auf einer Ausstellung bewundern und finde sie großartig. Die Fotos können ihre Schönheit und die Feinheit der Arbeit leider nicht wieder geben. Wer in Süddeutschland wohnt, kann Susannes Arbeiten am 12 und 13. März in Kloster Seligenstadt bewundern.

Kontakt: Susanne Schläpfer

{alle Fotos: Susanne Schläpfer}

Ich bin dann mal weg…

Februar 27, 2011 Kommentare deaktiviert für Ich bin dann mal weg…

Auszeit.

Für ungefähr zwei Wochen werde ich nicht online sein. Kein Internet, kein Computer… Sich mal wieder aufs Wesentliche zurück ziehen können. Ganz grundsätzlich. Freu mich drauf.

Damit Ihr Euch währenddessen nicht langweilt, habe ich zumindest zwei Einträge für Euch vorbereitet… Es lohnt sich vorbeizuschauen. Danach bin ich dann auch wieder kommentierbereit! Lasst es Euch gut gehen und habt eine tolle Zeit  – freu mich auf Euch in zwei Wochen!

{Foto: Rainer Sturm}

Mein Kirgistan-Projekt

Februar 25, 2011 § 2 Kommentare

Heute möchte ich Euch von einem Projekt erzählen, das ich „so nebenbei“ laufen habe. Ich bin so aufgeregt, weil es gerade in die heiße Phase geht!!! Und auch, weil ich hier erstmals öffentlich davon erzähle…

Aber erstmal etwas ausholen, um Euch zu erzählen, worum es geht. Also:

Vor zwei Jahren waren Herr E. und ich in Kirgistan. Im Urlaub. Fast drei Wochen, wunderbare Reise in einem fantastischen Land, dessen Menschen, Landschaft und Können ich sehr ins Herz geschlossen habe.

Und nicht nur das Land ist fantastisch, sondern auch, wie ich schon vorher herausfand, das Kunsthandwerk. Die Kirgisen verstehen sich wie kaum jemand anders auf die Kunst des Filzens. Als Nomaden, die in Yurten leben, waren Shyrdaks und Ala-kiiz, wie die gefilzten Teppiche heißen, nicht nur Dekoration, sondern lebenswichtig. Zur Isolation der Yurten in den Bergen auf der Sommerweide, dem „Ala-Too“, oft sehr hoch. 2500, 3000 Meter und mehr.

Hier zwei Beispiele klassischer Shyrdak-Designs:

Ich habe so viele tolle Fotos, ich weiß gar nicht, welche ich auswählen soll…

Naja, jedenfalls habe ich nach meiner Rückkehr angefangen, Kontakte zu verschiedenen kirgisischen Kooperativen aufzunehmen, um über eine mögliche Zusammenarbeit zu sprechen. Nach langem Hin und Her ist das daraus geworden:

Im letzten Semester habe ich als Lehrbeauftragte an der Uni Paderborn zusammen mit Prof.Alexandra Kürtz ein Seminar gegeben: „Designing Shyrdaks – zentralasiatische Tradition und aktuelle Ästhetik“. In diesem Seminar haben Studierende traditionelle kirgisische Symbole kennen gelernt und die Grundlagen der Shyrdakherstellung. Nach einer kurzen Anlaufphase kamen viele tolle Ideen zusammen: Auf der Suche nach Symbolik in ihrem eigenen Alltag haben die Teilnehmer wunderbare Designs für verschiedenste Objekte entworfen, die man mit der Shyrdaktechnik herstellen kann: Teppiche, Kissen, Sitzhocker, Taschen und auch ein kleines Stofftier sind dabei!

Eine tolle Kooperative im Naryn Oblast in Kirgistan ist jetzt gerade dabei, die schönsten Designs tatsächlich umzusetzen! Ich bin so stolz auf die tollen Designs der Studierenden und ganz gespannt auf die fertigen Produkte. Wenn alles klappt, wird es im Frühsommer eine erste Ausstellung der gemeinsamen Arbeit in der Galerie KleppArt geben.

Dass wir überhaupt bis hierher gekommen sind, ist zu einem großen Teil Carl Beien zu verdanken, mit dem ich im letzten Jahr unglaublich viele Emails zwischen Deutschland und Kirgistan geschrieben habe. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an Carl für Deinen unglaublichen Einsatz!

Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Wie wohl die Ausstellung werden wird? Und wie Ihr das alles wohl findet? Ich bin sehr neugierig auf Eure Kommentare.

Gaarn-Magazin

Februar 23, 2011 § Ein Kommentar

Für viele bestimmt ein alter Hut, aber ich kannte das Gaarn-Magazin noch nicht.

Tolles Diplomarbeitsprojekt von Damaris Jakschik, die damit ihr Studium Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar abschließt. Glückwunsch, es ist äußerst gelungen und inspirierend 🙂

Besonders gut gefallen mir die gehäkelten Teppiche von AZE design aus Polen. Mal sehen, das ist glaube ich auch bald mal einen Artikel wert…

Danke, Damaris, für diese reiche Inspirationsquelle!

Aufregung! Ich werde Fotografin!

Februar 16, 2011 § Ein Kommentar

Neee, ganz so weit isses noch nicht gekommen! Aber ich habe gerade eben meine Teilnahme an A million photographs bestätigt. Kamera müsste dann bald bei mir sein. Aufregung! Aufregung! 27 Fotos zum Thema „Signs and symbols“. Da hatte ich eh schon länger was mit vor…

Hier das Video zum Projekt:

{video: Shane Zucker}

Macht sonst noch jemand mit? Liebe S.W., das wäre doch was für Dich!!!

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