Ein Teller voll Sommer

März 16, 2012 § 3 Kommentare

… sehnt Ihr Euch gerade nach: Sommer. Sonne. Wind um die Ohren. Ananas im Garten essen? Ja? Ananas im Garten geht ja vielleicht heute. Darf ich verraten, dass wir heute grillen? Mit italienischem Kartoffelsalat, selbstgemachtem Tzatziki und Sonne. Hach. Danke, Frühling!

Aber zurück zum Rezept, denn: Auch Sommerliebe geht durch den Magen… Genau das richtige Essen für ein kleines Abendessen. Am Vorabend zubereiten, nach der Arbeit noch frisches Baguette und einen leckeren Dip holen – fertig!

Letztes Jahr habe ich dieses Rezept schonmal bei Ms. Fisher goes handmade vorgestellt. Aber Euch möchte ich es dann doch nicht vorenthalten.

Gazpacho für ca. 4 Personen:
1/2 starke, kalte Gemüsebrühe
eine Dose ganze Tomaten (richtig gute)
eine Handvoll gewürfelte Tomaten (Wer püriert: grob gehackt. Wer schnippelt: Fein gehackt.)
eine Handvoll gewürfelte Gurke (s.o.)
eine Handvoll Gemüsezwiebel (s.o.)
eine Handvoll gewürfelte Paprika (s.o., Farbe wie man es mag – gelb sieht schön aus!)
Chillipulver oder frische Chilli nach Geschmack
Knoblauch nach Geschmack (ich nehme mindestens drei Zehen)
Pfeffer
Balsamico-Essig
Zum Verzieren:
Crema di Balsamico
feine Paprikawürfel
Chillipulver
Basilikumblätter
Jetzt gibt es zwei Varianten. Ich habe für mich heute die Express-Variante gewählt: Nach und nach die festen Zutaten mit einem Teil der Flüssigkeit pürieren. Abschmecken, in den Kühlschrank stellen – und mindestens eine Stunde warten, eher länger!
Die ästhetische Variante: Die Dosentomaten mit der Brühe und dem Knoblauch pürieren, das fein gewürfelte Gemüse hineingeben, mit den Gewürzen abschmecken und kühlen. Das sieht viel schöner aus. Also VIEL viel schöner…
Wer mag, kann beim Servieren mit Crema di Balsamico, Paprikawürfeln, Chillipulver und Basilikum verzieren – zum Beispiel wie ganz oben auf dem Foto.

Was ist doch alles passiert… Ein Rückblick mit Bildern.

Februar 3, 2012 § 2 Kommentare

Wenn ich so zurück blicke: Wahnsinn, was alles so passiert ist, und über was ich alles gebloggt habe! Seit April letzten Jahres können wir den Garten am Haus nutzen. Immer wieder war er Thema, gerne mit Pflanzenfotos.

Die Initiative Sonntagssüß ist auch ein langer Begleiter von Kompromisslos toll. Am 20. März gab es American Pancakes als erstes Sonntagssüß. Und seitdem wieder und wieder – wenn auch nicht jedes Wochenende. Aber sie hat dazu geführt, dass ich auf jeden Fall wieder mehr gebacken habe, tolle Inspirationen bei anderen fand – und einfach viel Spaß dabei hatte! Vielen Dank an dieser Stelle an Katrin, Julie und Nina!

Besonders Spaß gemacht haben mir die Aktionen rund um 30 before 30 – auch wenn ich es dann letztendlich nicht „geschafft“ habe, alles auszuprobieren. Aber seien wir mal ehrlich: Darum ging es dabei ja auch gar nicht!

Ich habe viele Sachen selbst gemacht und gebastelt. Das Regal im Wohnzimmer gelb gestrichen. Einen Beistelltisch aus einem Holzklotz geschliffen (Schweißarbeit!). Seife gemacht. Leckeres gekocht und neue Kochbücher entdeckt. Leider viel zu wenig von all den zubereiteten Leckereien mit Euch hier geteilt. Was nicht daran liegt, dass es so wenig Inspirierendes gab. Allerdings bin ich ganz schlecht darin, Essen zu fotografieren. Meinen Hut ziehe ich vor all denen, die das gut können…

Wunderbare Dinge für die Wohnung und Merkwürdige Tierchen auf Flohmärkten entdeckt.

So viel mehr gab es im letzten Jahr… Aber in diesem Rückblick soll es ja um eine Art Zusammenfassung gehen! Schaut selbst, stöbert etwas in den älteren Artikeln. Es gibt so vieles (wieder-) zu entdecken. Schön war das Jahr mit Euch!

Sonntagssüß: Küss die Hand, Eure Leckerheit!

Oktober 30, 2011 § 8 Kommentare

Etwas krümelig ist sie, die dieswöchige Leckerheit. Macht aber nix, denn sie besticht durch exzellenten Geschmack. Ihr Name: Türkischer Grieskuchen. Glaube ich jedenfalls – gezaubert habe nämlich nicht ich sie, sondern der gestrige Gastgeber. Also ein Samstagabendsüß – in bester Gesellschaft.

Abgesehen von diesem Kuchen konnten wir die Finger nicht von diesem verführerischen Rezept aus dem tollen Leon-Kochbuch (hier vorgestellt) nicht lassen: Brathähnchen mit 100 Knoblauchzehen. Oh ja, 100 Knoblauchzehen! Wir haben gezählt! Gut, dass heute Sonntag ist. Das Hähnchen wurde jedenfalls extremst lecker und saftig. Ich kann es nur jedem empfehlen, das mal auszuprobieren. Zudem so einfach. Und man kann (wie wir) nebenbei einfach Gesellschaftsspiele spielen, während es im Ofen vor sich hin gart.

Fotos davon haben wir auch gemacht, bekomme ich noch – die folgen hier später! Ansonsten gibts natürlich noch mehr Süßes zu sehen: Auf dem Sonntagssüßboard und bei Julie.

Was mach ich nur…

Juni 24, 2011 § 10 Kommentare

 

… mit der Zucchini- und Johannisbeerschwemme, die mich gerade heimsucht? Nicht, dass ich mich ärgern würde… Die Nachbarn sind bei den Johannisbeeren pflückunwillig. Ist mir völlig unverständlich… Und den Vögeln will ich das Feld nicht kampflos überlassen – nicht ganz, jedenfalls. Heut Abend gibts dann erstmal Quark mit Johannisbeeren als Nachtisch.

Zucchini gibt der Garten auch her, wie schön. Ich liebe Zucchinipfanne mit Feta und Kräutern. Was macht Ihr denn so mit Zucchini? Und Johannisbeeren?

 

 

 

 

 

 

Schon was Leckeres im Kochtopf für nächste Woche? Bestimmt noch nicht über Linsen nachgedacht, oder?

Februar 13, 2011 § 2 Kommentare

Ist bestimmt lange her, stimmts? Bei mir auch, ich gebs zu. Obwohl ich sehrsehr auf Linsen stehe, auf Hülsenfrüchte allgemein. Eins meiner Lieblingsgerichte der Kindheit war Mamas leckerer Linseneintopf mit Lauch und Wiener Würstchen. Mmmhhmmm… Einen Löffel Essig auf den dampfenden Teller, und ab gehts!

Das ess ich zwar jetzt auch noch gerne – aber ich probiere auch gerne Neues aus. Meist stöber ich durch irgendwelche Rezeptbücher und wandle dann die Funde nach eigenem Gusto ab… Das war auch hier so. *Trooommmelwirbel*, denn heute gibt es – aufgepasst:

Französisschen Linsen-Spinat-Salat

aus dem tollen Kochbuch Natürlich kochen – der pure Genuss. Dazu später mehr – jetzt erstmal das Rezept! (Bitte entschuldiget die miesemiese Bildquali – Schnellschuss beim Abendessen…)

Ihr braucht für vier Personen (nach meinem Appetit eher drei Hungrige):

250g braune Linsen
2 zerdrückte Knoblauchzehen
1 TL körniger Senf (keinen süßen Senf!)
2 EL Rotweinessig
4 EL gutes Olivenöl
2 kleine rote (!!) Zwiebeln, halbiert und in feine Ringe geschnitten
Salz, schwarzer Pfeffer
4 EL gehackte Petersilie (nach Geschmack mehr oder weniger)
4 handvoll jungen (knackigen, frischen!) Blattspinat
70g Gorgonzola, wenn gewünscht

  • Nun die Linsen in einem Topf mit kaltem Wasser zum Kochen bringen. Die Hitze verringern und 20 bis 30 Min. leise köcheln lassen. Aufpassen, dass die Linsen bissfest bleiben!
  • Linsen abgießen und sofort mit Knoblauch, Senf, Essig, Öl, Zwiebeln und Gorgonzola mischen. Mit Salz (ruhig kräftig salzen, die Linsen haben ja noch kein Salz abgekriegt!) und Pfeffer abschmecken.
  • Vor dem Servieren den gewaschenen und (je nach Größe) grob gehackten Spinat sowie die Petersilie untermischen. Warm (jaaaaa!) oder zimmerwarm servieren.

(Entschuldigt bitte die miiesemiiese Bildquali – Schnellschuss vor dem Abendessen…) Wir hatten dazu gebratenes Lachsfilet, das Chefkoch Nr. 2 noch in Parmesan und Mehl paniert hatte. Ein Traum auf dem Teller, sag ich Euch! Lasst es Euch schmecken… Und sagt Bescheid, wenn Ihr es gekocht und es Euch geschmeckt hat! Ich bin neeeuuuugierig!

Nun nochmal zu dem Kochbuch: Natürlich kochen – der pure Genuss heißt der etwas zwiespältige Titel (als wenn man überredet werden müsste, regionale/saisonale Zutaten zu benutzen (passend zu Frau Liebes Einkaufskorb), weil alle meinen, dass das nix mit Genuss zu tun hätte – oder so…) Die Rezepte im Buch sind jedenfalls klasse. Durchweg einfache, schlichte Küche. Meist gehts auch noch schnell. Es gibt immer ein Basisrezept, zu dem dann alternative Zutaten vorgeschlagen werden. Genau meins, wo ich doch sowieso immer abwandle… Und viele Infos zum Saisonkalender, zum Einkaufen etc. Ohne Zeigefinger. Ich benutze das Buch jedenfalls ziemlich oft. Werde bestimmt nochmal ein (abgewandeltes…) Rezept daraus vorstellen.

Danke. Bitte. Auf Wiedersehen, ganz bald hoffentlich. Und schönen Sonntag noch.

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