Wintersalat mit Granatapfel

Februar 10, 2012 § 4 Kommentare

Gleich als erstes: Hüpft noch schnell in den Lostopf, am Sonntag ist Tag der Wahrheit! Und auch heut freu ich mich über Euer Herzchen…!

Lust auf Frisches hab ich, immer wieder in diesen grauen Tagen. Es gibt da so einen Salat, den ich immer wieder variiere und abwandle. Dauernd könnte ich den essen. Süß und würzig gemischt, mild und kräftig. Mmmh.

Das Foto ist leider denkbar schlecht geworden: Ein Schnellschuss kurz vorm Abendessen. Dennoch möchte ich Euch das Rezept nicht vorenthalten…

Für vier braucht Ihr:

  • 125g Feldsalat
  • ein oder zwei Birnen
  • einen Granatapfel
  • ein Stück Gorgonzola (100g oder sowas?)
  • eine große Hand voll Walnüsse

Für das Dressing:

  • 1 EL Balsamico-Essig
  • 3 EL Walnuss-Öl
  • 1 TL grober Senf
  • 1 TL feiner Senf
  • 1 großer TL guter Honig
  • Salz und Pfeffer

Den Feldsalat waschen, trocknen. Auf vier Teller verteilen. Die Birnen waschen und in dünne Spalten schneiden, den Granatapfel entkernen. Gorgonzola mit einer Gabel zerdrücken.

Die Birnenspalten gleichmäßig auf die Teller verteilen. Granatapfelkerne und Gorgonzola darübergeben. Die Walnusskerne in der Hand zerdrücken, darüber streuen.

Das Dressing anrühren, abschmecken und erst kurz vor dem Servieren über den Salat träufeln.

Dazu passen Baguette und Salzbutter. Lasst es Euch schmecken!

Wer braucht schon Braten, wenn es Rotkohl gibt?

Dezember 7, 2011 § 7 Kommentare

Huiui, da war er, der sechste Dezember, unser Nikolaustag. Ich hoffe, Ihr habt ihn genossen, schöne Dinge geschenkt und vielleicht auch was bekommen. Ich bin so unadventlich drauf dieses Jahr. Darum Ignoranz gestern. Und ein exzellentes Winterrezept heute, denn:

Alle reden vom Braten. Ich vom Rotkohl.

Das war schon immer so. Bei diesen Winter-Festtagsessen hatte ich schon als Kind andere Prioritäten. Es gibt Braten? Hmhm, jaja. Aber doch wohl mit Rotkohl? Sehr gut! Rotkohl und die Bratensoße sowie die Tatsache, dass es Klöße (für Euch im Süden: Knödel) dazu gibt, machte die Vorfreude groß. Und das hat sich nicht geändert, jetzt wo ich so groß, erwachsen und unglaublich vernünftig bin.

Zeit also, ein Rezept mit Euch zu teilen. Für den besten Rotkohl der Welt. Da ich es selbst auch immer so mache, ist es ein Pi-mal-Daumen-Rezept. Keine Sorge, Ihr schafft das! Es empfiehlt sich übrigens, den Kohl morgens oder noch besser am Vortag zuzubereiten. Dann kann er richtig schön durchziehen und wird noch leckerer.

Ihr braucht für ca. 6 Portionen:

  •  Einen Rotkohl von ca. 1,5 kg (jaaha – lieber hinterher noch was vom weltbesten Rotkohl einfrieren!)
  • ungefähr drei Lorbeerblätter (je nach Größe mehr oder weniger)
  • ungefähr drei bis vier ganze Nelken
  • ungefähr drei bis vier Wacholderbeeren
  • zwei große Zwiebeln
  • drei Äpfel (oder ziemlich viele Backpflaumen. Ich würde sagen: eine sehr große Hand voll. Oder beides. Äpfel UND Pflaumen. Mmmh.)
  • Salz
  • Balsamico-Essig (nicht zu wenig da haben!)
  • Honig oder Zucker

Den Rotkohl fein schneiden oder raspeln (Tipp von meinem Vater, nachdem er meine grobe Schnippelei sah: Die Gurkenreibe ist das Werkzeug der Stunde…). Die Zwiebeln relativ fein würfeln. Die Äpfel schälen, wenn man möchte (halte ich für überflüssig), achteln und in Stücke schneiden.

In einem großen (also: SEHR großen, mindestens fünf Liter, eher mehr) Topf etwas Öl heiß werden lassen. Die Zwiebeln andünsten. Die Gewürze dazugeben, mit brutzeln lassen. Nach ca. 2 Minuten die Äpfel dazugeben, umrühren, mitdünsten lassen. Nach ca. 1 Minute den Rotkohl dazu geben. Und jetzt: Gut rühren, damit der Kohl auch etwas angeschmort wird!!! Das ist eine ganz schöne Arbeit bei dieser Menge! Nach ca. 2 Minuten Honig oder Zucker über den Kohl geben und: (Überraschung!) unterrühren, damit er leicht karamelisiert. Zwei Gläser Wasser dazugeben, nochmal umrühren, Deckel drauf. Den Herd runterstellen, damit der Kohl noch leicht vor sich hin schmort.

Ab und zu probieren, damit der Kohl die gewünschte Bissfestigkeit behält und nicht zu weich wird. Wenn er fertig ist, Salz und Balsamico dazu geben. Vorsicht: Nach und nach mehr nehmen, zwischendurch immer wieder abschmecken, damit der Kohl nicht zu salzig oder zu sauer wird.

Auch kleinkariert kann schön sein, werter Herr Joop!

Oktober 14, 2011 § 5 Kommentare

Tsts, ein bisschen mehr Offenheit gegenüber der Kleinkariertheit erbitte ich mir schon! Denn kann sich das Ergebnis nicht sehen lassen?

Seit März war ich dran. Ab und an mal eine halbe Stunde. 23600 Maschen (puh, ALLERDINGS…) später ist er fertig, pünktlich zum Winter: Ein wunderbarer schlichter Schal nach einem Muster von Pickles. Der wird bestimmt gerne getragen werden! Das Stricken hab ich ja für mich entdeckt. Aber eins weiß ich jetzt: Ich bin nicht geschaffen für feine Wolle. Zu ungeduldig. Ich mag es zu sehen, wie es voran geht. Es lebe die grobe Wolle! Das nächste Strickstück mit wesentlich dickerer Wolle ist schon in Arbeit – beziehungsweise war er das schon länger: Ein liegen gelassenes Projekt, das ich jetzt fertig stelle. Im Anfangen war ich ja schon immer gut – das zu Ende machen, das ist auf einem ganz anderen Blatt geschrieben…

Glückspaketig gehe ich dieses Wochenende auch auf den Weg:

  • Chebureki plus Flohmarkt – fast schon ein Klassiker
  • Besuch von einer lieben Freundin plus Konzert
  • Weiterstricken!
  • Mitswingen:

 

 

Habt ein wunderbares Wochenende – mit viel Herbstsonne…

Schon was Leckeres im Kochtopf für nächste Woche? Bestimmt noch nicht über Linsen nachgedacht, oder?

Februar 13, 2011 § 2 Kommentare

Ist bestimmt lange her, stimmts? Bei mir auch, ich gebs zu. Obwohl ich sehrsehr auf Linsen stehe, auf Hülsenfrüchte allgemein. Eins meiner Lieblingsgerichte der Kindheit war Mamas leckerer Linseneintopf mit Lauch und Wiener Würstchen. Mmmhhmmm… Einen Löffel Essig auf den dampfenden Teller, und ab gehts!

Das ess ich zwar jetzt auch noch gerne – aber ich probiere auch gerne Neues aus. Meist stöber ich durch irgendwelche Rezeptbücher und wandle dann die Funde nach eigenem Gusto ab… Das war auch hier so. *Trooommmelwirbel*, denn heute gibt es – aufgepasst:

Französisschen Linsen-Spinat-Salat

aus dem tollen Kochbuch Natürlich kochen – der pure Genuss. Dazu später mehr – jetzt erstmal das Rezept! (Bitte entschuldiget die miesemiese Bildquali – Schnellschuss beim Abendessen…)

Ihr braucht für vier Personen (nach meinem Appetit eher drei Hungrige):

250g braune Linsen
2 zerdrückte Knoblauchzehen
1 TL körniger Senf (keinen süßen Senf!)
2 EL Rotweinessig
4 EL gutes Olivenöl
2 kleine rote (!!) Zwiebeln, halbiert und in feine Ringe geschnitten
Salz, schwarzer Pfeffer
4 EL gehackte Petersilie (nach Geschmack mehr oder weniger)
4 handvoll jungen (knackigen, frischen!) Blattspinat
70g Gorgonzola, wenn gewünscht

  • Nun die Linsen in einem Topf mit kaltem Wasser zum Kochen bringen. Die Hitze verringern und 20 bis 30 Min. leise köcheln lassen. Aufpassen, dass die Linsen bissfest bleiben!
  • Linsen abgießen und sofort mit Knoblauch, Senf, Essig, Öl, Zwiebeln und Gorgonzola mischen. Mit Salz (ruhig kräftig salzen, die Linsen haben ja noch kein Salz abgekriegt!) und Pfeffer abschmecken.
  • Vor dem Servieren den gewaschenen und (je nach Größe) grob gehackten Spinat sowie die Petersilie untermischen. Warm (jaaaaa!) oder zimmerwarm servieren.

(Entschuldigt bitte die miiesemiiese Bildquali – Schnellschuss vor dem Abendessen…) Wir hatten dazu gebratenes Lachsfilet, das Chefkoch Nr. 2 noch in Parmesan und Mehl paniert hatte. Ein Traum auf dem Teller, sag ich Euch! Lasst es Euch schmecken… Und sagt Bescheid, wenn Ihr es gekocht und es Euch geschmeckt hat! Ich bin neeeuuuugierig!

Nun nochmal zu dem Kochbuch: Natürlich kochen – der pure Genuss heißt der etwas zwiespältige Titel (als wenn man überredet werden müsste, regionale/saisonale Zutaten zu benutzen (passend zu Frau Liebes Einkaufskorb), weil alle meinen, dass das nix mit Genuss zu tun hätte – oder so…) Die Rezepte im Buch sind jedenfalls klasse. Durchweg einfache, schlichte Küche. Meist gehts auch noch schnell. Es gibt immer ein Basisrezept, zu dem dann alternative Zutaten vorgeschlagen werden. Genau meins, wo ich doch sowieso immer abwandle… Und viele Infos zum Saisonkalender, zum Einkaufen etc. Ohne Zeigefinger. Ich benutze das Buch jedenfalls ziemlich oft. Werde bestimmt nochmal ein (abgewandeltes…) Rezept daraus vorstellen.

Danke. Bitte. Auf Wiedersehen, ganz bald hoffentlich. Und schönen Sonntag noch.

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